Die Entstehungslegenden

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Chinesischen Legenden zufolge soll Go vom mythischen Urkaiser Yao (2333-2233 v. Chr.) erfunden worden sein, um seinem Sohn astronomische Konstellationen zu erklären. Doch den Sohn sollen die Sterne nicht wirklich gekümmert haben, stattdessen fand er die Spielsteine viel interessanter, und schon soll das Weiqi-Spiel geboren worden sein (Weiqi ist der chinesische Name für Go). Gesicherte Hinweise auf die Existenz des Spiels sind rund 2500 Jahre alt und stammen aus der Zeit der Streitenden Reiche, als Chinas Könige sich unnachgiebig bekriegten. Gemeinsam mit Backgammon, Mühle und Dame (sowie dessen Vorläufer Alquerque, arab. El Quirkat) kann man Go zu den ältesten Strategiespielen der Welt zählen.

Einer anderen Legende nach wurde das Spiel von einem alten chinesischen Kaiser als Unterrichtswerkzeug für seinen Sohn entworfen, um ihn Disziplin, Konzentration und geistige Balance zu lehren. Der Sohn sei schließlich der erste große Spieler und zudem ein guter Kaiser mit einem ausgeglichenen menschlichen Wesen geworden.

Oder auch diese ist bekannt. Das in alten Zeiten chinesische Kriegsherren und Generäle Stücke eines Steins benutzten, um die Positionen auf dem Schlachtfeld abzubilden. Diese Legenden spiegeln die beiden grundlegenden Ideen des Go wieder: Die Entwicklung des eigenen Charakters und die Veranschaulichung des Wettstreits zweier Elemente. Oft bezieht man sich auf die im Daoismus verwurzelten Elemente Yin und Yang, die als treibende Kräfte auch auf dem Go-Brett agieren.

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