Die Shôtôkan Kata

Übersicht



Taikyoku Vorbereitende Kata, universelle Kata

Die Wortsilbe Tai bedeutet "groß", Kyoku kann, als Substantiv "Ende" oder "Pol", als Adjektiv "extrem" oder als Verb "bis zum Ende gehen", "durchdringend studieren", "das Extreme erreichen" bedeuten. Ursprünglich gab es drei Taikyoku kata (Shodan, Nidan und Sandan), entwickelt von FUNAKOSHI GICHINs Sohn YOSHITAKA, danach erweiterte HENRY PLEE, sie auf sechs (Yondan, Godan und Rokudan). Heute werden die Taikyoku kata in ihrer ursprünglichen Form nur wenig geübt. In den Lehrplänen des S.K.I.Ö. ist die Taikyoku shodan enthalten.

Die Taikyoku kata haben sich in abgeänderter Form in mehrer Stile des Karate übertragen und werden zu verschiedenen Zwecken verwendet. In vielen Fällen unterliegen sie der freien Gestaltung der Lehrer, die sie dazu verwenden, die Grundtechniken (Kihon) zu üben. In diesem Sinn kann man z. B. die Techniken der Taikyoku mit anderen Grundtechniken ersetzen. Das Schrittdiagramm (Embusen) bleibt dabei immer das gleiche, während die Schüler mit Abwehrtechniken (Uke waza), Stoßtechniken (Tsuki waza), Schlagtechniken (Uchi waza) und Fußtechniken (Keri waza) ihren Ablauf üben.

Taikyoku shodan
Als Abwehrtechnik wird Gedan barai und als Angriffstechnik Chûdan oi zuki trainiert.

Taikyoku nidan
Entspricht der Taikyoku shodan, nur wird die Angriffstechnik Jôdan ausgeführt.

Taikyoku sandan
Entspricht der Taikyoku nidan, jedoch wird auf den Querbahnen Gedan barai gegen Uchi ude uke in Kôkutsu dachi getauscht.

Zurück zu Karate weiter zu Heian Grundkata, friedvoller Geist


Aktuelles

zum Stoppen
Maus über den Text bewegen

Gästebuch

Tauschbörse

Information

Das ist keine Geschäftsseite, sie unterhalten sich mit einem Privatmann und alle daraus bestehenden Rechte und Pflichten.

Besucher: